Kiki Suarez
Ich wurde 1951 als Irene Oberstenfeld in Hamburg geboren, studierte Literatur- , Erziehungswissenschaften und Psychologie an der Universität Hamburg. In jener Zeit begann ich mich für Zenbusshismus zu interessierren und wurde Anhängerin Oshos. Nach Abschluß meines Studiums reiste ich 1977 gemeinsam mit einer Freundin nach Mexiko. Geplant war eine Rundreise, aber meine Freundin musste allein weiterreisen, weil ich an unserem letzten Aufenthaltsort in Mexiko vor der Einreise nach Guatemala, in San Cristóbal de Lasa Casas, den Geschäftsmann und Fotografen Gabriel Suárez kennenlernte und einige Monate später heiratete. Inspiriert durch das farbenfrohe Mexiko begann ich zu malen. Dabei verwendete ich Gouache, Aquarellfarben, Tusche, stellte Kupferdrucke her und klebte Collagen zusammen. Meine Bilder habe ich in den USA, der Schweiz, Japan, Guatemala und Mexiko ausgestellt. Heute verkaufe ich sie hauptsächlich in meiner Galerie del Corazón Abierto in San Cristóbal de Las Casas, Chiapas. In Chiapas wurde ich Augenzeugin des großen Vulkanausbruchs 1982 (Chichonal-Vulkan) und der Zapatistenrevolution am 1. Januar 1994. Ich bin Mutter dreier Söhne und Großmutter dreier Enkel. Neben der Kunst widtme ich mich der Psychotherapie und lehre Vipassanameditation. Angeregt durch ausgiebige Reisen mit meinem Mann, habe ich vor ein paar Jahren begonnen zu fotografieren und mit digitaler Kunst zu arbeiten. Ich bin Autorin mehrerer Bücher und schreibe sowohl über meine Reiseerlebnisse, als auch über meinLeben in Chiapas. “Ein Jahr in Afrika”, Hamburger Haikuverlag 2008 “The Taste of Tortillas”, Kikimundo Publications, 2008 “Tempel und Tortillas”, Hamburger Haikuverlag 2007 (mit Co-Autorin M. S. Khamphasith) “Las Doñas de Chiapas”, Kikimundo Publications 2006 und “Every Woman is a World”, University of Texas Press 2008 (gemeinsam mit Co-Autor Gayle Walker interviewte sie für diese Bücher alte Frauen in Chiapas) Für mehr Informationen: www.kikitheartist.com