kallekaefer
Kurzvita Eine wenig glückliche, jedoch interessante Lebensgeschichte 1960 wurde der Autor am Bodensee als erstes Kind einer glücklichen Familie geboren. Die ersten 7 Jahre verbrachte er dort in idyllischer Umgebung. Sein eigener Charakter war für die Familie nicht länger haltbar, weshalb er 1967 das Zuhause verlassen musste. Bis zum heutigen Tag ist der Autor auf Wanderschaft. Zunächst war dies bedingt durch die Versuche, stets den geeigneten Ort für seine Erziehung zu finden. Später suchte er allen Querelen zum Trotz, stets eine Arbeitsstelle inne zu haben. Seine Tätigkeit als gelernter Gärtner nahm er als Zugang zum Geld wahr. Seine Aufgabe hätte er in sozialen Einsätzen gesehen. Selbst geschlechtliche oder familiäre Interessen nahm er nicht für sich selbst wahr. Erst mit 40 gelang ihm eine Umschulung zum Erzieher. Neben seinen Charaktereigenschaften und seinen unterschiedlichen Bildungen (auch Geisteswissenschaften) erschwerte eine Epilepsie seinen beruflichen Werdegang. Nicht zuletzt fehlte ihm dadurch der Führerschein. Freunde hatte der Autor kaum. Nicht nur, weil er einen Hang zum Einzelgänger hatte. Auch seine Erziehung hatte das gefördert. Jahrelang hatte er eine soziale Sonderrolle inne gehabt, Verantwortung übernommen. Pflichtgetreu stellte er sich daher auch jedem weiteren Kontakt, den er fand. Im Lauf seines Lebens war der Autor mit Menschen aus den unterschiedlichsten Milieus konfrontiert. Von unterschiedlichsten Denk- und Lebensweisen behaftet. Seit seiner Kindheit hatten ihn Biografien anderer Menschen interessiert. Diese nun im Alltag zu erleben, faszinierte ihn besonders. Der Autor hatte immer das herausfordernde an Situationen gesucht, sich ihnen immer gestellt. Auch das hatte ihm keine breite Freundschaft eingebracht. Doch er hatte den Eindruck, damit zumindest seiner Aufgabe ein Stück weit entsprochen zu haben. Der Aufgabe, sich selbst zu sein, anderen zu dienen. Als es mit seiner existentiellen Situation zunehmend kritisch wurde, verbrachte er erstmals Zeit mit dem verfassen von Kurzgeschichten. Er hatte immer gelesen, am schreiben fand er ebenfalls Gefallen. Moralisch unterstützt von Bekannten und Verwandten begann er in der Folge wiederholt neue Geschichten zu erstellen. Neben „Lebensweisheiten“ hat er mittlerweile ausschließlich reelle Begebenheiten aus seinem Leben und dem anderer verfasst.