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Bernhard Albrecht

Schweiz

Je älter ich werde, umso mehr erlebe ich das Leben als ein beständig Fliessendes in und um mich herum. Lauschend schöpfe ich lyrische Wortreihen aus diesem Fluss und staune über die klanglichen Facetten, die sich mir darbieten. Lyrische Gedichte kannst du nicht wirklich machen, sie kommen zu Dir, wenn Du mit offenen Sinnen bereit bist in das Hintergründige der Worte hinen zu lauschen. Mit allem, was ein Gedicht so an sich hat, seinem ureignen Rhythmus, der durch die Worte schwingt, seinem Melos, seiner (verborgenen) Melodie, seiner innereren Klangfarbe, die sich je nach Bedeutungschicht verändert und anders leuchten kann. Das Wort Dichtung weist deutlich darauf hin, es geht um eine verdichtete Bewusstseinshaltung, damit durch das Ich Dichtung in Erscheinung treten kann. Das Ich: Quelle schöpferischer Sprachentfaltung.